Schüler der Oberschule Westercelle sammeln Erfahrungen in Neapel
Die Erasmus-Woche in Neapel vom 15. bis 21. März 2026 bot den teilnehmenden Schülern eine Mischung aus kulturellen Eindrücken, spannenden Ausflügen und neuen Erfahrungen im italienischen Schulalltag. Vom ersten Kennenlernen der Austauschpartner über gemeinsame Unterrichtsbesuche und Workshops bis hin zu Ausflügen nach Pompeji, in die Innenstadt Neapels oder zur traditionsreichen Universität Federico II – jeder Tag brachte neue Erlebnisse.
Trotz gelegentlicher Regenschauer erlebten die Schüler eine abwechslungsreiche Woche, in der sie nicht nur die Stadt und ihre Geschichte, sondern auch das italienische Familienleben, die Gastfreundschaft und die kulinarischen Besonderheiten Neapels kennenlernen konnten. Besonders wertvoll war für viele die Zeit in der Gruppe, in der schnell Freundschaften entstanden und gemeinsame Erinnerungen geschaffen wurden.
Tagesberichte
Ricardo: - Montag, 16.03.2026
Heute war mein erster richtiger Tag hier in Neapel beim Erasmus. Mein Austauschschüler heißt Manuel und er hat mir seine Schule gezeigt. Die Leute dort waren eigentlich alle ziemlich cool.
In der Schule habe ich gleich am ersten Tag viele Freunde kennengelernt. Man konnte in der Cafeteria Pizza und vieles andere kaufen. In der ersten Stunde hatte ich Mathe. Wir mussten Funktionen machen. Das war sehr schwer und ich habe nur einen kleinen Teil wirklich verstanden, weil alles ziemlich kompliziert war.
Außerdem habe ich mit allen Schülern, die bei dem Austausch mitgemacht haben, einen Programmierkurs gemacht. Es war sehr spannend zu sehen, was man alles mit nur wenigen Zeilen Code machen kann. Im Programmierkurs haben wir ein Gerät gebaut, das die ganze Zeit piept und wenn man etwas daran hält, piept es noch schneller – so ähnlich wie bei einem Auto.
Später sind wir mit der Gruppe in die Innenstadt gegangen und ein bisschen herumgelaufen. Einige haben sich auch coole Sonnenbrillen gekauft. Das Wetter war leider nicht so gut, weil es leicht geregnet hat.
Am Abend bin ich mit der Familie von Manuel Pizza essen gegangen. Die Pizza hier ist richtig gut. Ich habe mir eine Pizza mit Mozzarella bestellt.
Yuma: -Dienstag, 17.03.2026
Am Dienstag, den 17. März 2026, begann der Tag mit einem Frühstück mit der ganzen Familie. Zum Frühstück gab es für mich zwei Croissants mit Nutella und zwei Tassen Kaffee.
Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht, um uns um 9 Uhr mit den Lehrern und den anderen Schülern an der Bahnstation (Garibaldi) zu treffen.
Am Bahnhof haben wir den Zug nach Pompeji genommen. Die Zugfahrt war nicht wirklich angenehm, da sie sich stark von den Zügen in Deutschland unterschieden hat.
Als wir kurz vor 10 Uhr am Bahnhof in Pompeji angekommen sind, regnete es. Trotz des Regens war es aber sehr angenehm, da es etwas wärmer war.
Als wir Pompeji betreten wollten, war es sehr voll – wir haben wohl einen schlechten Tag erwischt. Trotzdem war es sehr interessant, Pompeji zu besichtigen. Besonders spannend fand ich die gut erhaltenen Fassaden der Gebäude und die Rekonstruktion der Leichen, die beim Vulkanausbruch gestorben sind. Außerdem fand ich es gut, dass wir uns durch die Fassaden vorstellen konnten, wie es früher aussah.
Nach dem Aufenthalt in Pompeji ging es mit dem Zug zurück nach Neapel. Am Bahnhof wurden wir dann entlassen.
Am Nachmittag sind wir als Gruppe noch etwas durch die Stadt gegangen und haben uns besser kennengelernt. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und uns schnell angefreundet.
Nach dem Treffen bin ich mit meinem Austauschschüler nach Hause gegangen. Wir waren sehr K.O., deshalb sind wir direkt schlafen gegangen.
Insgesamt war der Tag sehr gut und ich würde den Austausch gerne wiederholen.
PS: Mein Austauschschüler und seine Familie waren sehr nett und haben mich von Anfang an gut aufgenommen.
Bjarne: - Mittwoch, 18.03.2026
Mein Mittwoch begann ganz normal. Ich bin aufgestanden und habe dann mit meiner Gastfamilie gefrühstückt, also mit der Großmutter und Carlo. Danach haben wir uns fertig für die Schule gemacht und wurden dann von jemandem abgeholt, der freiwillig öfter Leute irgendwohin fährt.
Vor der Schule habe ich dann noch etwa 5 Minuten mit Carlo gewartet, bevor wir reingelassen wurden. Dann hatten wir als erstes Labor und alle mussten einen Test schreiben. Ich weiß nicht genau, ob es ein Test oder eine Arbeit war, aber wir konnten in der Zeit nicht viel machen.
Als die Zeit vorbei war, sind wir mit den Austauschschülern in den Sportraum gegangen. Dort hatten wir Karate, also einen Workshop, in dem wir viele Sachen zur Verteidigung und zum Eigenschutz gelernt haben. Ich fand das sehr interessant und es war gut, so etwas mal zu machen. Wir haben dem Lehrer danach auch geholfen, alles wieder abzubauen. Solche Workshops sollte es öfter geben.
Nach dem Workshop hatten wir eine längere Pause. Wir haben uns in einen Raum gesetzt, gegessen, etwas getrunken und uns natürlich unterhalten. Danach hatten wir Mathe, wo wieder alle einen Test oder eine Arbeit geschrieben haben. Auf jeden Fall mussten wir ruhig sein, weil alle geschrieben haben.
Wir mussten dann von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr warten, bis wir endlich Schluss hatten. Eigentlich wollten wir alle noch in die Stadt gehen – Yuma, Ricardo, Dustin und ich, und natürlich auch die Italienische Schüler. Aber da es an dem Tag stark geregnet hat, haben wir uns entschieden, einen entspannten Tag zu machen.
Wir nach Hause gegangen und haben Mittag gegessen. Danach habe ich mich für etwa eine Stunde hingelegt und bin genau rechtzeitig zum Abendessen wieder aufgewacht. Beim Abendessen haben wir uns noch unterhalten, also ich, Carlo, die Mutter, der Vater und die Großmutter. Es war wirklich sehr schön mit ihnen, generell ein richtig schöner Tag.
Dustin: - Donnerstag, 19.03.2026
Der Tag begann am Morgen mit dem Frühstück bei meinem Austauschschüler. Dort habe ich gemeinsam mit der Gastfamilie gegessen. Nach dem Frühstück haben wir uns fertig gemacht und sind anschließend mit dem Zug zur Schule gefahren.
Von der Schule aus sind wir zusammen weiter zur Università degli Studi di Napoli Federico II gegangen. Diese Universität wurde bereits im Jahr 1224 gegründet und gehört damit zu den ältesten Universitäten der Welt. Bevor wir das Gebäude betreten haben, haben wir draußen noch eine kurze Pause gemacht.
Danach begann die Führung durch die Universität. Zuerst waren wir in einem Technikraum. Dort wurde uns eine „Electric UltraFast Charging Station“ vorgestellt. Das ist eine Ladestation für Elektroautos, die besonders schnelles Laden ermöglicht. Es wurde erklärt, wie das Ganze funktioniert und warum diese Technik für die Zukunft wichtig ist.
Anschließend sind wir in ein Roboter- und Drohnenlabor gegangen. Dort wurden uns verschiedene Projekte gezeigt. Zum Beispiel ein Roboter, der Pizza machen kann, und ein vierbeiniger Roboter, der sich wie ein Tier bewegen kann. Außerdem wurden auch Drohnen gezeigt und kurz erklärt, wofür man sie benutzen kann.
Nach dem Besuch in der Universität sind wir mit dem Bus zu einem der höchsten Aussichtspunkte in Neapel gefahren. Dort hatten wir eine Pause und konnten uns die Aussicht über die Stadt anschauen.
Danach sind wir mit dem Bus zurück zum Haus meines Austauschschülers gefahren. Dort gab es Bolognese zum Mittagessen. Nach dem Essen hatten wir etwas Freizeit und konnten uns ein bisschen ausruhen.
Am Abend haben wir uns wieder mit der Gruppe getroffen. Gemeinsam sind wir mit dem Zug in die Innenstadt gefahren. Dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Ich habe mir in der Zeit ein Geschenk für meine Eltern gekauft. Wir sind bis ungefähr 20:30 Uhr in der Stadt geblieben.
Danach sind wir wieder gemeinsam mit dem Zug zurückgefahren. Zu Hause gab es Burger zum Abendessen und als Nachtisch Erdbeeren. Nach dem Essen habe ich mich fertig für die Nacht gemacht, meine Zähne geputzt und bin dann schlafen gegangen.
Dustin: - Freitag, 20.03.2026
Mein Tag begann morgens mit einem Frühstück bei meiner Gastfamilie. Es war sehr gemütlich und ich habe mich wohlgefühlt. Danach bin ich mit dem Zug zur Schule gefahren.
In der Schule hatten wir zuerst Englischunterricht in der Klasse meines Austauschschülers. Es war interessant zu sehen, wie der Unterricht dort abläuft. Danach hatten wir noch weiteren Unterricht.
Später hatten wir einen Workshop mit allen zusammen. Dort wurde uns erklärt, wie NotebookLM funktioniert und allgemein etwas über künstliche Intelligenz. Das fand ich spannend, weil ich vorher noch nicht so viel darüber wusste.
Danach durften wir selbst mit Gemini eine App erstellen. Ich habe eine Pokémon-App gemacht, bei der man Kartenpacks öffnen kann. Das hat mir am meisten Spaß gemacht. Der Lehrer war auch sehr nett und hat uns geholfen, wenn wir Fragen hatten.
Nach dem Workshop haben wir noch Bilder gemacht. Danach hatten wir eine Pause. Später haben wir uns mit den Lehrern getroffen und hatten Zeit, an unseren Tagesberichten zu schreiben. Das war nicht so spannend.
Danach ging es wieder zurück in den Unterricht. Nach der Schule sind wir mit dem Zug wieder nach Hause gefahren. Zu Hause gab es Nudeln mit Pesto zum Mittagessen. Das war sehr lecker. Danach konnte ich mich ein bisschen ausruhen. Am Nachmittag haben wir uns alle getroffen und zusammen das Fußballspiel SSC Neapel gegen Cagliari geschaut. Das war echt cool.
Danach sind wir noch zusammen Pizza essen gegangen. Ich hatte eine Margherita. Die Pizza war richtig lecker. Am Abend sind wir wieder nach Hause gegangen und ich bin dann schlafen gegangen.
Statements der Schüler
Yuma:
Der Austausch nach Neapel war eine sehr interessante und besondere Erfahrung für mich, da es doch einen großen Unterschied zwischen italienischen und deutschen Schulen gibt. Ich möchte nichts Negatives über die Schule in Neapel sagen, denn alle waren sehr freundlich und haben sich viel Mühe gegeben. Trotzdem habe ich gemerkt, dass das Schulsystem dort nicht wirklich zu mir passt. Der Unterricht war anders aufgebaut als in Deutschland, und auch der Schulalltag fühlte sich für mich ungewohnt an. Genau deshalb war es aber spannend, einmal zu sehen, wie Schule in einem anderen Land funktioniert.
Am Montag hatten wir zuerst Unterricht in Mathematik und danach Englisch. Der Unterricht war interessant, weil wir sehen konnten, wie die Schüler in Italien lernen. Danach haben wir eine Führung durch die Schule bekommen und konnten uns die verschiedenen Räume anschauen. Besonders spannend fand ich das Labor, in dem wir mit Arduino programmiert haben. Das hat mir Spaß gemacht, weil wir so auch praktisch arbeiten konnten. Am Nachmittag hatten wir noch Unterricht in italienischer Literatur und ICT, also Informatik.
Am Dienstag trafen wir uns früh am Bahnhof Garibaldi und sind mit dem Zug nach Pompeji gefahren. Dort haben wir eine Führung durch die UNESCO-Welterbestätte Pompeji gemacht. Es war sehr beeindruckend, die alten Gebäude zu sehen und zu erfahren, wie die Menschen dort früher gelebt haben. Ich fand es besonders interessant, dass so viele Teile der Stadt noch gut erhalten sind. Am Nachmittag sind wir wieder zurück nach Neapel gefahren.
Am Mittwoch arbeiteten wir im ICT-Labor weiter und nahmen an einem Projekt über Kampfsport teil. Das war etwas Besonderes, weil wir so auch etwas über die Kultur und Freizeitaktivitäten gelernt haben. Danach hatten wir noch Mathematikunterricht.
Am Donnerstag gingen wir zur Neapel Universität Federico II. Dort nahmen wir an Aktivitäten im Bereich Robotik teil. Es war sehr interessant zu sehen, wie Studenten dort arbeiten und welche Möglichkeiten sie haben. Die Universität war sehr groß, und man konnte merken, dass Technik dort eine wichtige Rolle spielt. Dieser Tag hat mir besonders gut gefallen, weil ich mich sehr für Technik interessiere.
Am Freitag hatten wir Unterricht in Englisch, italienischer Literatur und Informatik. Im Informatikunterricht haben wir etwas über künstliche Intelligenz im Ingenieurwesen gelernt. Das fand ich sehr spannend, weil dieses Thema in der Zukunft immer wichtiger wird.
Am Abend hatten wir ein gemeinsames Abendessen mit allen Teilnehmern. Das war ein sehr schöner Abschluss der Woche, weil wir noch einmal zusammen lachen und über die Erlebnisse sprechen konnten.
Nachmittags sind wir meistens in die Innenstadt von Neapel gefahren und haben dort Zeit verbracht. Wir sind durch die Straßen gelaufen, haben etwas gegessen oder uns einfach die Stadt angeschaut. So konnten wir auch die italienische Kultur besser kennenlernen.
Insgesamt war die Erasmus-Woche sehr lehrreich für mich. Ich habe viel über die italienische Schule, die Kultur und auch über neue Technologien gelernt. Außerdem habe ich neue Freunde kennengelernt und mein Englisch verbessert, weil wir viel miteinander gesprochen haben.
Ich würde das Erasmus-Programm auf jeden Fall noch einmal machen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte. Für mich war dieser Austausch eine wichtige Erfahrung, die ich nicht vergessen werde.
Bjarne:
Ich war eine Woche mit Erasmus in Italien und möchte euch ein bisschen davon erzählen.
Zuerst sind wir von Hannover nach München geflogen. Dort haben wir ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten auf unseren Flug nach Neapel gewartet. Als wir dann angekommen sind, sind wir zu unseren Gastfamilien gegangen. Danach sind wir nach Hause gefahren. Mein erster Eindruck war überraschend gut, weil ich noch nie solche Häuser gesehen habe. Als wir angekommen sind, haben wir direkt gegessen – es gab Pasta.
Am nächsten Tag sind wir zur Schule gefahren. Sie heißt Augusto Righi. Dort hatten wir einen Workshop über Technik. Wir sollten nämlich ein Messgerät bauen. Wenn man die Hand immer näher an das Gerät gehalten hat, hat es immer schneller gepiept – so ähnlich wie bei einem Auto. Danach sind wir in die Stadt gegangen. Mir ist aufgefallen, dass die Menschen in Italien oft ruhiger und teilweise freundlicher sind. Allerdings finde ich, dass das Schulsystem in Deutschland besser ist, weil viele dort im Unterricht nicht richtig mitmachen und oft am Handy sind.
Am Dienstag sind wir mit der Bahn nach Pompeji gefahren und haben uns die Stadt angeschaut. Pompeji ist eine Stadt, die im Jahr 79 nach Christus durch einen Vulkanausbruch zerstört wurde. Irgendwann im 18. Jahrhundert hat man angefangen, alles wieder auszugraben. Ich fand es auf jeden Fall sehr interessant zu sehen, wie viel davon noch erhalten ist. Danach sind wir noch ein bisschen mit den Jungs herumgelaufen, haben uns die Gegend angeschaut und ich habe mit meiner Gastfamilie ein Gesellschaftsspiel gespielt.
Am Mittwoch hatten wir wieder einen Workshop, diesmal ging es um Karate. Karate ist richtig gut, um sich zu verteidigen und gute Techniken zu lernen. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht.
Am Donnerstag haben wir uns eine Universität angeschaut. Dort ging es um Roboter und Elektroautos, also wie man sie lädt und wie die Ladetechnik funktioniert. Ich fand die Roboter interessanter als die Ladefunktionen. Danach sind wir mit dem Bus zu einem der schönsten Orte gefahren, an dem ich je war. Der Ort hieß San Martino und man hatte dort eine richtig gute Aussicht. Später sind wir noch mit der U-Bahn in die Stadt gefahren.
Am letzten Tag hatten wir noch einen Workshop zum Thema KI. Wir sollten eigene Apps erstellen. Danach haben wir mit den Austauschschülern noch ein Spiel von Neapel angeschaut und anschließend Pizza gegessen.
Ich würde auf jeden Fall immer wieder bei Erasmus mitmachen, weil es eine tolle Abwechslung war und sehr viel Spaß gemacht hat, vor allem mit den italienischen Schülern. Meine Gastfamilie hat sich auch super um mich gekümmert. Ich hatte jeden Tag Essen – morgens, mittags und abends – und wenn etwas war, haben sie immer gefragt, was los ist. Ich hatte eine richtig gute Zeit mit der Familie.
Ricardo:
Letzten Sonntag, den 15.03.26, bin ich in Neapel angekommen und heute, Samstag, den 21.03.26, fliege ich schon wieder zurück nach Hause. Ich war die Woche über bei meinem Austauschschüler Manuel und seiner Familie untergebracht. Es war echt eine coole Erfahrung, mal zu sehen, wie der Alltag in Italien so abläuft.
Die Schule war für mich erst mal eine ziemliche Umstellung. Das Programm dort ist ziemlich technisch und wir waren viel in den Laboren.
Wir hatten die ganze Woche über verschiedene Projekte, die wir auf dem Plan stehen hatten.
Montag haben wir im Lab mit Coding angefangen und ein Arduino-Board programmiert. Wir haben ein System gebaut, das wie eine Einparkhilfe beim Auto funktioniert. Mit einem Ultraschallsensor wird der Abstand gemessen und über den Code so gesteuert, dass es je nach Entfernung schneller piept.
Dienstag hatten wir den ganzen Tag einen Ausflug nach Pompeji. Wir sind mit dem Zug hingefahren und haben uns die alten Ruinen angesehen. War schon interessant, aber man musste echt viel laufen.
Mittwoch war mal was ganz anderes: Mathe kombiniert mit Kampfsport (Kempo Karate) in der Turnhalle. So eine Mischung hatte ich vorher noch nie im Unterricht.
Donnerstag waren wir den ganzen Vormittag an der Uni Federico II und haben dort Sachen zum Thema Robotik gemacht. Das war technisch gesehen das Highlight der Woche.
Freitag gab es den Workshop zu KI. Wir haben dort mit Gemini gearbeitet und unsere eigene App programmiert, die auf die künstliche Intelligenz zugreift. Danach haben wir noch was über Netzwerke gelernt.
Der Verkehr in Neapel ist völlig wahnsinnig, und ich bin diese Woche das erste Mal überhaupt auf einem Roller mitgefahren. Das gehört dort einfach dazu, ist aber am Anfang echt gewöhnungsbedürftig.
Und das Essen war natürlich das Beste. Die Pizza in Neapel kann man gar nicht mit der bei uns vergleichen. Mein persönliches Highlight war gestern Abend: wir haben alle Schüler zusammen Fußball geguckt und danach noch mal Pizza gegessen. Das war der entspannteste Abend der ganzen Woche.
Die Woche in Italien war eine gute Erfahrung. Auch wenn die Schule jetzt nicht den besten Standard hatte, waren die Workshops in den Laboren echt interessant. Die Zeit mit Manuel und seiner Familie war eine sehr schöne Erfahrung, die ich nie vergessen werde.
Jetzt geht’s am Samstag mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause.
Dustin:
Ich habe eine Woche lang die Schule „Augusto Righi“ in Neapel besucht. Das Ziel der Reise war es, den italienischen Schulalltag kennenzulernen und etwas über die Kultur vor Ort zu erfahren.
Die Schule in Italien konzentriert sich stark auf technische Fächer. Wir haben uns mit Informatik, Robotik und Programmierung beschäftigt. Es gab viel Unterricht in Laboren, wo wir auch etwas über Künstliche Intelligenz gelernt haben. Außerdem haben wir die Universität von Neapel besucht, wo wir über Roboter und andere technische Fortschritte, wie Drohnen, gelernt haben
Im Vergleich finde ich das deutsche Schulsystem besser. In Deutschland ist der Unterricht organisierter und die Abläufe sind klarer geplant. Meiner Meinung nach kann man an meiner Schule effektiver lernen, weil die Struktur verlässlicher ist.
Ein wichtiger Teil der Reise war der Besuch der Ausgrabungsstätte in Pompeji. Wir sind mit dem Zug vom Bahnhof Garibaldi dorthin gefahren. Es war sehr beeindruckend, die alten Gebäude und Straßen im Original zu sehen.
Ich habe bei einer Gastfamilie gewohnt, die mich sehr freundlich aufgenommen hat. So konnte ich den italienischen Alltag direkt miterleben. Auch mit der gesamten Austauschgruppe haben wir viel unternommen. Wir haben die Stadt besichtigt und am letzten Abend gemeinsam gegessen, was die Stimmung in der Gruppe sehr gestärkt hat.
Insgesamt war der Austausch eine wertvolle Erfahrung. Auch wenn mir das deutsche Schulsystem besser gefällt, waren die Gastfreundschaft der Menschen und die Ausflüge sehr positiv. Die Reise nach Neapel hat sich auf jeden Fall gelohnt.
