Erasmus+ in Triest – Eine Woche, die verbindet
Früh am Morgen des 28.02.2026 begann für die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Westercelle ein besonderes Abenteuer: der Erasmus+-Austausch nach Triest. Über Hannover, Frankfurt und Venedig führte die Reise schließlich in die beeindruckende Hafenstadt an der Adria – und mitten hinein in eine Woche voller neuer Eindrücke.
In Tagesberichten erzählen die Schülerinnen und Schüler von ihren Eindrücken.
Liza:
Anreise nach Italien – Ein langer, aufregender Tag
Heute begann endlich unser Abenteuer in Italien im Rahmen unseres Erasmus+-Austauschs. Für mich startete der Tag allerdings schon mitten in der Nacht: Bereits um 2:30 Uhr klingelte der Wecker. Gegen 3:10 Uhr holten wir Sabah und seinen Vater ab, bevor wir gemeinsam zum Flughafen nach Hannover fuhren. Dort waren wir tatsächlich die Ersten – nach und nach trafen auch die anderen Schülerinnen und Schüler sowie unsere Lehrkräfte ein. Die Aufregung war bei allen deutlich spürbar.
Um 6:30 Uhr startete unser Flug von Hannover nach Frankfurt am Main. Von dort aus ging es nach einer kurzen Umsteigezeit weiter Richtung Italien. Schon beim Landeanflug auf Venedig konnten wir die besondere Landschaft mit Wasserflächen und kleinen Inseln erkennen.
Am Flughafen in Venedig warteten wir auf unseren Busfahrer, der uns schließlich in etwa eineinhalb Stunden nach Triest brachte.
In Triest wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Nach der ersten Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde zu Hause aßen wir gemeinsam zu Mittag – eine schöne Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und erste italienische Wörter auszuprobieren.
Am Nachmittag trafen wir uns erneut mit einigen Austauschschülerinnen und -schülern und gingen gemeinsam in die Stadt. Wir erkundeten die Umgebung, sahen den Hafen und spazierten entlang des Wassers der Adria. Für uns war es beeindruckend, das Meer so nah zu erleben. Dabei entstanden viele Gespräche und erste Freundschaften.
Später wurden wir wieder abgeholt und aßen gemeinsam mit unseren Gastfamilien zu Abend. Nach diesem langen und ereignisreichen Tag waren wir zwar sehr müde, aber auch glücklich über die herzliche Aufnahme und die vielen neuen Eindrücke.
So endete unser erster Tag in Italien – voller Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt.
Marlene:
Zweiter Tag in Italien – Unterwegs auf dem Meer
Unser zweiter Tag in Italien war besonders abwechslungsreich und spannend. Nach dem Aufstehen um 8:30 Uhr frühstückten wir gemeinsam Pancakes – ein perfekter Start in den Tag. Schon um 9:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Hafen von Triest.
Kaum angekommen, wartete bereits unser Boot auf uns. Von dort aus fuhren wir gemeinsam in eine nahegelegene Küstenstadt. Die Fahrt über die Adria war für uns alle ein besonderes Erlebnis: das glitzernde Wasser, die frische Meeresluft und der Blick auf die Küste waren beeindruckend.
In der Stadt angekommen, durften wir uns zunächst frei bewegen und die Umgebung selbstständig erkunden. Einige von uns entdeckten einen kleinen Flohmarkt, auf dem regionale Produkte und Souvenirs angeboten wurden. Anschließend besuchten wir eine Kirche, die auf einer Anhöhe lag. Von dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht über das Meer und die Dächer der Stadt. Es war zwar ziemlich windig, aber genau das machte den Moment dort oben besonders eindrucksvoll.
Nach so vielen neuen Eindrücken bekamen wir Hunger und Durst. Gemeinsam gingen wir in eine Pizzeria. Die Pizzen waren riesig – aber unglaublich lecker. Es war schön, gemeinsam zu essen und dabei weiter mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern ins Gespräch zu kommen.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Boot zurück nach Triest. Während der Rückfahrt entdeckten wir im Meer zahlreiche Quallen. Viele von uns hatten so etwas noch nie aus der Nähe gesehen, deshalb war das für uns alle sehr interessant.
Später gingen einige von uns mit ihren italienischen „Twins“ – so nennen wir unsere Austauschpartnerinnen und -partner – zu einem Basketballplatz, wo die Jungs gemeinsam spielten. Danach schauten wir noch bei einem Fußballplatz vorbei.
Am frühen Abend gingen Liza, Lena und ich mit meiner Austauschschülerin Marta nach Hause. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus noch einmal in die Stadt und gönnten uns ein Eis. Es war zwar ziemlich teuer, aber dafür sehr lecker – und natürlich typisch für Italien.
Zum Abendessen gab es bei uns Pasta, bevor ein weiterer ereignisreicher Tag zu Ende ging. Es war ein wunderschöner Tag mit vielen gemeinsamen Erlebnissen, an den wir uns sicher noch lange erinnern werden.
Emily:
Ein Tag zwischen Schule, Schloss und Stadtleben
Heute begann unser Tag an der italienischen Partnerschule. Dort bekamen wir zunächst eine ausführliche Führung durch das gesamte Schulgebäude. Dabei lernten wir nicht nur die Klassenräume, Fachräume und Aufenthaltsbereiche kennen, sondern erhielten auch ein besonderes Geschenk: ein kleines Wörterbuch mit Übersetzungen vom Deutschen ins Italienische. Dieses hilft uns nun im Alltag weiter, wenn uns einmal die passenden Worte fehlen – eine wirklich praktische Unterstützung für unseren Austausch.
Später gingen wir gemeinsam in die Innenstadt von Triest. Dort zeigte man uns noch einige wichtige Plätze und Sehenswürdigkeiten. Danach hatten wir etwa eine halbe Stunde Freizeit. Fast alle waren pünktlich zurück – nur John und Thorge kamen (mal wieder) etwas zu spät.
Anschließend machten wir uns gemeinsam auf den Weg zu einem berühmten Schloss in Triest, dem wunderschönen Castello di Miramare. Der Weg dorthin war allerdings nicht ganz einfach: Wir mussten viele Treppen hinaufsteigen, die Straßen waren steil – und zusätzlich regnete es auch noch. Das machte den Aufstieg zwar anstrengend, aber auch irgendwie abenteuerlich.
Als wir schließlich am Schloss ankamen, hatte sich das Wetter komplett verändert: Die Sonne schien plötzlich, und das Meer rund um das Schloss glitzerte wunderschön. Das Castello di Miramare liegt direkt an der Adriaküste und wurde im 19. Jahrhundert für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich erbaut. Die weiße Fassade, das blaue Meer und die Parkanlagen boten eine beeindruckende Kulisse. Im Wasser schwammen zahlreiche Fische, die wir begeistert fotografierten.
Im Inneren des Schlosses erhielten wir Audioguides. Jeder von uns bekam ein Gerät, auf dem wir Zahlen eingeben konnten. Zu jeder Nummer gehörte ein bestimmter Raum mit einer passenden Erklärung und spannenden Hintergrundinformationen zur Geschichte des Schlosses und seiner ehemaligen Bewohner. So konnten wir selbstständig durch die prunkvollen Räume gehen und viel über die Vergangenheit des Ortes erfahren.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus an eine andere Seite der Küste und spazierten über einen Steg direkt am Meer entlang. Die Aussicht war beeindruckend, und man konnte noch einmal die besondere Lage der Stadt zwischen Bergen und Meer genießen.
Am Abend gingen Catarina, Sophia, Nicole, John und ich noch zu McDonald’s. Dort passierte ein kleines Missgeschick: Nicole verschüttete eine Cola über Catarina, die sich später zu Hause erst einmal umziehen musste. Nachdem wir gegessen hatten, gingen John und Sophia nach Hause. Catarina, Nicole und ich fuhren zu Catarina, luden unsere Handys auf und machten uns anschließend auf den Weg zu einem Basketballplatz, wo wir uns mit Marlene und Marta trafen. Dort verbrachten wir etwa eine halbe Stunde gemeinsam.
Später gingen Catarina und ich noch einmal in die Stadt, weil sie in ein bestimmtes Geschäft wollte. Zufällig fand dort gerade eine Feier vor dem Rathaus statt: Eine Sportlerin aus Triest wurde geehrt, weil sie bei einem olympischen Fechtwettbewerb eine Goldmedaille gewonnen hatte. Die Stimmung war festlich, viele Menschen hatten sich versammelt. Wir trafen eine Freundin von Catarina und spielten gemeinsam einige Spiele, bis wir schließlich doch nach Hause mussten.
Es war ein langer, ereignisreicher Tag mit vielen unterschiedlichen Eindrücken – von Geschichte und Kultur über Stadtleben bis hin zu ganz persönlichen Erlebnissen mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern.
Saber:
Ein spannender Schultag und ein besonderes Naturerlebnis
Am Dienstag, den 3. März, nahmen wir am regulären Unterricht unserer italienischen Partnerschule teil. Gemeinsam mit unseren Austauschschülerinnen und -schülern gingen wir in ihre Klassenräume und konnten miterleben, wie der Unterricht in Italien abläuft. In der ersten Stunde stand Kunst auf dem Stundenplan. Es war interessant zu sehen, wie kreativ dort gearbeitet wird und welche Unterschiede es im Vergleich zu unserem Unterricht in Deutschland gibt.
Anschließend machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zu einem besonderen Ausflugsziel: der beeindruckenden Grotta Gigante. Diese Tropfsteinhöhle gehört zu den größten für Besucher zugänglichen Höhlen der Welt und liegt in der Nähe von Triest.
Der Besuch war ein echtes Highlight – allerdings auch sportlich anspruchsvoll. Insgesamt mussten wir rund 500 Treppenstufen hinabsteigen und später auch wieder hinaufgehen. Unten erwartete uns eine faszinierende unterirdische Welt mit riesigen Tropfsteinen, gewaltigen Felsformationen und einer besonderen Atmosphäre. Es war spannend zu erfahren, wie solche Höhlen über Millionen von Jahren entstehen. Nach einer kurzen Pause traten wir etwas erschöpft, aber beeindruckt, die Rückfahrt zur Schule an.
Dort nahmen wir wieder am Unterricht teil – diesmal stand Mathematik auf dem Programm. Auch hier konnten wir beobachten, wie ähnlich, aber teilweise auch unterschiedlich die Unterrichtsgestaltung im Vergleich zu Deutschland ist.
Nach der Mathestunde hatten wir Mittagspause und stärkten uns gemeinsam, bevor es noch einmal mit Mathematik weiterging. Danach endete der Schultag.
Am Nachmittag trafen sich einige von uns noch zum Basketballspielen. So ließen wir den Tag sportlich und in guter Stimmung ausklingen.
Es war ein gelungener Tag, an dem wir sowohl den italienischen Schulalltag als auch ein beeindruckendes Naturwunder kennenlernen durften.
Lena:
Tagesausflug nach Venedig
Am Mittwoch mussten wir schon sehr früh aufstehen. Bereits um 6:39 Uhr stiegen wir in den Bus zum Bahnhof. Gegen 7 Uhr kamen wir dort an und nahmen den Zug nach Venedig. Die Zugfahrt dauerte etwas mehr als zwei Stunden und führte entlang der Küste und durch die Landschaft Norditaliens.
Als wir in Venedig ankamen, gingen wir zuerst zu einer der berühmtesten Kirchen der Stadt: dem beeindruckenden Markusdom. In der Kirche konnten wir zahlreiche wunderschöne Mosaike bewundern. Viele davon befinden sich an den Decken und in den Bögen der Gänge und glitzern im Licht. Besonders beeindruckend war ein Bereich hinter dem Altar mit einem großen Kunstwerk aus Gold und Edelsteinen. Dieses berühmte Altarbild, die sogenannte Pala d’Oro, ist über tausend Jahre alt und besteht aus unzähligen kleinen Details.
Danach fuhren wir auf den Markusturm, den hohen Glockenturm am Markusplatz. Von oben hatten wir eine fantastische Aussicht über die Dächer von Venedig, die Kanäle und die Lagune. Man konnte die besondere Struktur der Stadt sehr gut erkennen.
Anschließend gingen wir gemeinsam in eine Pizzeria. Obwohl es dort sehr voll war, hat sich das Warten gelohnt – die Pizzen waren sehr groß und richtig lecker. Danach hatten wir etwas Freizeit, um Souvenirs zu kaufen. Ich habe mir ein Armband und einen Schlüsselanhänger mit der italienischen Flagge gekauft. Für meine Eltern habe ich einen Magneten mitgebracht, den man gleichzeitig als Flaschenöffner benutzen kann. Die meiste Zeit war ich mit Emily unterwegs.
In der Stadt fand außerdem eine Veranstaltung statt, bei der Coca‑Cola einen Stand aufgebaut hatte. Dort bekamen wir sogar kostenlos Cola, was natürlich für gute Stimmung sorgte.
Später trafen wir uns wieder mit den italienischen und deutschen Schülerinnen und Schülern. Gemeinsam gingen wir zu einer Plattform am Wasser, wo wir auf ein Boot warteten. Mit diesem Boot fuhren wir durch die berühmten Wasserstraßen der Stadt. Vom Wasser aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf die alten Gebäude und Brücken. Meine Gastmutter erzählte uns, dass auf einer der Brücken, unter der wir hindurchfuhren, schon viele Filme gedreht wurden. Besonders interessant ist auch, dass viele Häuser in Venedig auf Holzpfählen im Wasser gebaut sind.
Schließlich stiegen wir wieder in der Nähe des Bahnhofs aus. Dort hatten wir noch ein paar Minuten Zeit, um uns etwas zu kaufen. Meine Austauschschülerin spendierte mir sogar noch ein Eis. Auf der Rückfahrt im Zug hatten wir eine sehr lustige Zeit zusammen, weil wir diesmal viel mehr miteinander geredet haben und nicht so viel am Handy waren wie auf der Hinfahrt.
Am Abend fuhren wir schließlich wieder mit dem Bus zu unseren Gastfamilien zurück. Es war ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag in einer wirklich einzigartigen Stadt.
Luke:
Naturwissenschaften zum Anfassen
Unser Tag begann um 8:30 Uhr mit einem Besuch im Immaginario Scientifico, einem interaktiven Wissenschaftsmuseum in Triest. Dort nahmen wir zunächst an einer Führung teil, bei der uns verschiedene Experimente und Ausstellungsbereiche erklärt wurden. Anschließend hatten wir noch etwas Zeit, das Museum selbst zu erkunden. Besonders spannend waren die Stationen zu Themen wie Licht, Echo, Wasser und Elektrizität. An vielen Experimentierstationen konnten wir Dinge selbst ausprobieren und so naturwissenschaftliche Phänomene direkt erleben.
Nach dem Museumsbesuch fuhren wir mit dem Bus zurück zur Schule. Dort arbeiteten wir zunächst mit einem 3D-Drucker. Am Computer konnten wir ein eigenes kleines Objekt entwerfen – in unserem Fall einen Handyhalter. Es war interessant zu sehen, wie aus einem digitalen Entwurf Schritt für Schritt ein echtes Objekt entstehen kann.
Danach hatten wir noch Informatikunterricht. Dort sprachen wir gemeinsam über aktuelle politische Themen und diskutierten unter anderem über internationale Konflikte und deren Hintergründe.
Nach dem Unterricht trafen sich einige von uns noch auf dem Basketballplatz und spielten gemeinsam Basketball. So konnten wir den Tag sportlich ausklingen lassen.
Am Abend erwartet mich bei meiner Gastfamilie noch ein typisch italienisches Abendessen: Spaghetti alla Bolognese. Damit endet ein spannender Tag mit vielen neuen Eindrücken aus Wissenschaft, Technik und dem italienischen Schulalltag.
Thorge:
Ein Tag zwischen Schule, Sport und gemeinsamer Pizza
Der Tag begann an unserer Partnerschule in Triest. In der ersten Stunde nahmen wir gemeinsam mit den italienischen Schülerinnen und Schülern am Unterricht teil und machten ein Quiz zum Allgemeinwissen über die Stadt Triest. Dabei lernten wir viele interessante Fakten über die Geschichte, die Lage am Meer und die besondere Rolle der Stadt als wichtiger Hafen an der Adria.
Danach hatten wir Kunstunterricht. Dort arbeiteten wir mit einer kreativen Methode: Auf einem Blatt mit vielen Wörtern sollten wir einige auswählen und daraus ein Gedicht gestalten. Die übrigen Wörter wurden anschließend mit einer beliebigen Farbe übermalt. Am Ende durften wir unser Blatt noch frei gestalten und dekorieren. So entstanden viele ganz unterschiedliche und kreative Gedichte.
In der letzten Stunde stand Geografie auf dem Stundenplan. Auch dort arbeiteten wir mit einem Quiz. Die Fragen drehten sich um Flaggen, Länder, Währungen und die Europäische Union. Dabei konnten wir unser Wissen über Europa testen und gleichzeitig noch etwas Neues lernen.
Nach der Schule gingen Giulio und ich nach Hause. Dort spielten wir zunächst das Videospiel Geometry Dash, bis es Zeit war, wieder nach draußen zu gehen. Um 15 Uhr trafen wir uns mit Saber, Frederico, Luke und Leone auf dem Basketballplatz. Leider musste Giulio schon bald zum Training gehen, deshalb spielten wir anschließend noch etwa zwei Stunden alleine weiter Basketball.
Am Abend trafen wir uns schließlich mit allen anderen zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant. Dort aßen wir zusammen Pizza und ließen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Als wir gegen 22:50 Uhr wieder zu Hause ankamen, spielten wir noch ein bisschen weiter, bevor wir schließlich um 23:20 Uhr schlafen gingen. Es war ein abwechslungsreicher Tag mit Schule, Sport und vielen gemeinsamen Momenten mit unseren Austauschpartnern.
John:
Der Rückflug nach Deutschland
Am Tag unserer Abreise konnten wir endlich etwas länger schlafen, denn unser Treffpunkt war erst um 9:45 Uhr. Zu dieser Zeit trafen wir uns alle auf einem Parkplatz, von dem aus unser Bus um 10:00 Uhr zum Flughafen starten sollte. Nach etwa zwei Stunden Fahrt – die ich persönlich größtenteils verschlafen habe – erreichten wir den Flughafen von Venedig.
Dort mussten wir zunächst unser Gepäck aufgeben, durch die Sicherheitskontrolle gehen und anschließend zum Terminal. Nach einer relativ kurzen Wartezeit begann schon das Boarding. Der erste Flug führte uns nach Frankfurt am Main und dauerte ungefähr eine Stunde.
Am Flughafen Frankfurt hatten wir etwa eine Stunde Aufenthalt. In dieser Zeit konnten wir uns etwas ausruhen und auf den letzten Teil unserer Reise vorbereiten. Danach ging es weiter mit dem Anschlussflug nach Hannover, der etwa eine halbe Stunde dauerte.
Nach der Landung mussten wir nur noch auf unser Gepäck warten. Nach und nach bekam jeder seinen Koffer zurück, sodass schließlich alle vollständig und wohlbehalten angekommen waren.
Rückblickend waren sich viele von uns einig: Der Austausch war eine tolle Erfahrung mit vielen neuen Eindrücken, Freundschaften und Erlebnissen. Für die meisten von uns steht fest, dass dies bestimmt nicht das letzte Mal war, an einem solchen Austausch teilzunehmen.
